Biografie

Lisa Wyss, geboren 1991, wuchs in Langnau im Emmental auf und begann ihre musikalische Ausbildung mit zehn Jahren an der örtlichen Musikschule. 2008 wurde sie in die Talentförderungsklasse am Gymnasium Hofwil aufgenommen, wo sie bereits während der gymnasialen Ausbildung Unterricht an der Hochschule der Künste Bern bei Christian Roellinger erhielt. Im Jahr 2012 schloss sie das Bachelor-Studium in Bern mit Auszeichnung ab. Danach wurde sie in die Klasse von Arno Bornkamp am Conservatorium van Amsterdam aufgenommen, wo sie 2016 ihren Master absolvierte.
 
Lisa Wyss besuchte Meisterkurse bei Vincent David (Versailles), Marcus Weiss (Basel), Jean-Marie Londeix (Bordeaux), Lars Mlekusch (Wien), Daniel Gauthier (Köln) und Jan Schulte- Bunert (Rostock).
 
2014 gründete Lisa Wyss zusammen mit Studenten aus der Klasse von Arno Bornkamp
das Ardemus Saxophonquartett. Das Quartett etablierte sich in den lezten Jahren zu einem Ensemble mit internationaler Konzerttätigkeit (Website).

Lisa Wyss trat schon als Solistin mit dem Zürcher Kammerorchester, dem Jugendsinfonieorchester Bern und dem Musikkollegium Bern auf.

Sie spielte an renommierten Festivals wie dem Kulturfest Resonanzen in St. Moritz, den Murten Classics und dem Holland Festival (Amsterdam), und sie wurde zu Solokonzerten im Auditorium Lyon (Frankreich) und der Zeche Zollverein in Essen (Deutschland) eingeladen. Ausserdem hatte sie die Chance, in angesehenen Konzertsäälen wie dem Muziekgebouw aan t'Ij Amsterdam und dem Concertgebouw Amsterdam aufzutreten.

Lisa Wyss war Zuzügerin beim Musikkollgium Winterthur, dem Nederlands Philharmonisch Orkest und dem Ensemble Asko-Schönberg (Amsterdam).

 

Nebst vielen Wettbewerbserfolgen (siehe unten) ist Lisa Wyss Gewinnerin des Musikförderpreises 2010 des Kiwanisclubs Burgdorf. Ausserdem gewann sie in den Jahren 2013 und 2014 je einen Studienpreis des Migros-Kulturprozents und wurde in die Konzertvermittlung aufgenommen (Website). Im Jahr 2016 gewann Lisa Wyss einen 1. Preis beim Kiefer Hablitzel Musikwettbewerb.

 

Wettbewerbserfolge

• Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW) in Basel 2006 (1. Preis) und Final in Winterthur (2. Preis)

• Schweizerischer Solisten- und Ensemblewettbewerb in Langenthal 2006 (1. Rang)

• SJMW in Bern 2008 (1. Preis) und Final in Hünenberg (1. Preis mit Auszeichnung, inkl. Sonderpreis des ZKO)

• SJMW in Lausanne 2010 (1. Preis) und Final in Genf (1. Preis, inkl. Sonderpreis der Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter)

• SJMW (Kammermusik) in Bern 2011 (1. Preis) und Final in Basel (1. Preis, inkl. Sonderpreis des "Nouvel Ensemble Contemporaine")

• "Concours international de Musique" der Fondation Bellan in Paris (1. Preis)

• Musikförderpreis des Kiwanis Clubs Burgdorf 2010

• Studienpreis des Migros-Kulturprozents 2013

• Studienpreis des Migros-Kulturprozents 2014, Aufnahme in die Konzertvermittlung

• 1. Preis beim Kiefer Hablitzel Musikwettbewerb 2016